Kind unter … Vatertagspaddeln Anno 1989

Beim Vatertagspaddeln im Mai ’89 war’s. Viel Familienvolk aus der Sportgemeinschaft in 7er, 4er, 2er und 1er— Booten unterwegs auf Berghäuser Altrhein, Schäferweiher und Lingenfelder Altrhein, in Erwartung eines zünftigen Vatertagsgelages.

Zunächst ging es ein Stück abwärts bis zum Eingang Berghäuser. Alles hatte gut geklappt, trotz beträchtlichen Schiffsverkehrs. Am Berghäuser sollte eine kleine Picknick— und Tobepause eingelegt werden. Wanderwarte-Mutter wird aus ca. 50 m Entfernung angebrüllt: „Steigen wir hiiiier aus?“

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Paddelkurs für Kids … Anno 2006

Am 17.7. – 19.7.06 besuchte ich mit meiner Freundin Jasmin den Kinderkanukurs. Am ersten Tag trafen wir uns um 10.00 Uhr am Bootshaus. Als erstes stand Boote laden auf dem Programm. Nach dem Boote laden, fuhren wir dann zum Kief. Als wir die Boote dann endlich am Wasser hatten, schubste Karl- Heinz Petry und Hans Gedrat ( unsere Chefs ) unsere Boote ins Wasser. Jeder musste sich sein Boot schwimmend erobern. (Ich nahm mir das Boot ganz nahe am Ufer! Bin halt ä bissel faul!) Als jeder sein Boot erobert hatte, versuchten wir dann mit verschieden Übungen einigermaßen geradeaus zu fahren. In der Pause genossen wir diese schwimmend im Kief. Am Ende des ersten Tages mussten wir die Boote wieder an denn Anhänger schleppen (bäh, es wurde sich rege gedrückt).

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Gefühle eines unerfahrenen Wildwasserfahrers – lang, lang ist’s her

Man vergisst viel, aber an manche, insbesondere aufregende Erlebnisse, erinnert man sich, als fänden sie gerade jetzt statt.

Angeschaut haben wir sie, die Scheibum, und nun laden wir die Boote von den Autos ab. Zwei Mann tragen immer zwei Boote runter zum Wasser. Und dann das Übliche bei einer Wildwasserfahrt, rein in den Neoprenanzug, Spritzdecke an, Schwimmweste drüber und Helm auf. Erfahrungen mit Wildwasser habe ich kaum. Die Ardèche an Ostern und vor fünf Jahren fuhr ich mit meinem Schwager die Ammer. Und heute wieder. Wieder dieses verdammte Prickeln in der Magengegend, ein deutliches Zeichen von Nervosität. Da mußt du durch, sage ich mir und hole tief Luft.

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Kanalüberquerung Dover – Calais im Jahre 1979

EUROPEAN CROSS CHANNEL CANOE EXPEDITION 1979

oder

Die friedliche Invasion

Der Ärmelkanal, auch Englischer Kanal genannt, stellt eine der außergewöhnlichsten Wasserstraßen der Welt dar. Von Nordost betrachtet könnte man die am stärksten befahrene Meerenge der Welt als trichterförmigen Vorhof zum Atlantischen Ozean bezeichnen. Durch den enormen Tidenhub von maximal 11 Metern werden hier tückische, unberechenbare Strömungen erzeugt, und bereits mäßig starke Winde können die Wassermassen in sehr kurzer Zeit in einen wahren Höllenkessel verwandeln.

Chronisten verschiedener Epochen berichteten über Ereignisse im Bereich dieses Seegebietes, und es waren dies überwiegend Aufzeichnungen von Katastrophen. So bekam der große Julius Cäsar im Jahre 55 v. Chr. den Zorn des Kanals zu spüren, als er· zwei Legionen nach Britannien hinüberschickte. Ein wenig mehr Glück hatte im Jahre 1066 Wilhelm der Eroberer, der sich von der Normandie aus mit einer riesigen Flotte über die englische Küste hermachte. Der berühmten spanischen Armada erging es dagegen sehr schlecht in der Meerenge; Sturm und hoher Seegang trieb ihre Schiffseinheiten auseinander, versetzten ihr somit den Gnadenstoß. Doch das bisher gigantischste Unternehmen ereignete sich im Jahre 1944: die Landung der alliierten Streitkräfte an der französischen Kanalküste.

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Anno 2000 – Grünes Wasser – Salza

Das Stöbern in alten Unterlagen fördert doch immer mal wieder Interessantes zu Tage. Zum geplanten Wildwassercamp 2018 hier der passende Artikel aus dem Jahresheft 2000/2001:


Erzhalden, eine weitere Ausstiegsstelle auf der Salza. In Etappen haben wir uns die Salza erobert. Vom Wanderfluss bis zum Wildwasser der Stufe 3 bietet die Salza  – ein Fluss in der Steiermark – Paddlern interessantes und abwechslungsreiches Wasser.

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Anno 2007 – Berlin, Berlin, wir paddeln in Berlin!

Es heißt, Berlin ist immer eine Reise wert! Aber wie sieht es mit dem Paddeln aus? Nach dem Motto: „Nicht fragen, sondern probieren“, trafen sich Günni, Kalli, Martin und ich beim Berliner Ruderverein ESV-Schmöckewitz. Mit dabei waren Christel und Roland Trauth, die seit vielen Jahren eine feste Freundschaft zwischen dem Berliner Ruderverein und der Rhenania pflegen.

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Vorwort zum ersten KSG Jahresheft 2000/2001

Liebe Paddelfreunde!

Seit nunmehr fast einem Jahr trägt unser Verein den Namen Kanusportgemeinschaft Germersheim e.V. Er hat seine Wurzeln in der Jugendarbeit des Jugenddorfes Germersheim, wo er vor über 30 Jahren gegründet wurde. 

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„Stilles“ Hackmesser – Anno 1988

Wenn ich „Ardèche-Osterfreizeit“ höre, könnte mir z.B. Folgendes einfallen:

Es war Anno ’88, Mutter Christina hat Mann und Säugling dabei. Mann war pflegeleicht, Säugling im großen und ganzen auch, wollte ab er regelmäßig gestillt und gepampert werden. Pampers war kein Problem: siehe pflegeleichter Mann oben. Aber beim Stillen wurde es schwierig.

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Fundsache Faltboot – Anno 2002

Es war Sommer. Die Sonne schien am frühen Morgen schon vom blauen Himmel. Also ins Boot Gabi, Mechthild, Günter und ich. Am Steg der Rhenanen stiegen wir ein und paddelten gemächlich den Rhein hinunter bis zur Einmündung des Mechtersheimer Altrheins. Durch ihn in den Schäferweiher, den Lingenfelder Altrhein, den Kief dann in das Hafenbecken übertragen und die letzten Meter den Rhein hoch in den Werthafen. Das war unser Programm, das wir an diesem Tag locker und lässig, eben erholsam bewältigen wollten.

„Da treibt ein Zweierfaltboot“, sagte Günter. Günter hat ja, wie wir alle wissen, den peripheren Blick. Tatsächlich trieb auf dem Altrhein in einer kleinen Bucht auf dem Wasser mutterseelenallein ein Zweierfaltboot. Die Spekulationen setzten ein. „Da hat jemand sein Boot nicht ordentlich festgemacht.“ Es war niemand zu sehen. Also riefen wir „Halloooo“.

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Familienpaddeln Ende der Achtziger Jahre

Ein Wort, das man in unserem Verein groß schreiben kann. Ohne „Familie“ geht bei uns nicht mehr viel. Warum das, mag sich einer fragen, der die Sportgemeinschaft nicht so gut kennt. Na ganz einfach: fast alle aktiven Stadtkanuten sind so um die 25 Jahre alt. Wer lacht denn da? Also gut, aber höchstens ein oder zwei Jährchen älter, und somit in dem aktiv-produktiven Alter mindestens ein bis zwei Sprößlinge hervorzubringen. Und genau das ist der Fall bei uns. Auf 35 aktive Kanuten kommen 20 Kinder im Alter von maximal 12 Jahren. Wenn das nichts ist? Wer bietet mehr, kann man da getrost fragen.

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